Reinigungsleistung

Die Pilotversuche in Regensdorf und Lausanne zeigten folgende Resultate:

  • Die Ozonung eliminiert ein breites Spektrum an Spurenstoffen. Für viele Spurenstoffe wird eine Reinigungsleistung von >80% erreicht.
  • Die Eliminationsrate ist abhängig von der Substanz und der Ozonmenge. Es gibt Stoffe, die bereits bei sehr tiefen Ozondosen komplett entfernt werden, andere werden selbst bei sehr hohen Dosen nur beschränkt abgebaut. Zu den gut entfernbaren Stoffen gehören beispielsweise die hormonaktiven Stoffe und die Antibiotika. Schlecht entfernbar sind z. B. die meisten Röntgenkontrastmittel, einige Biozide oder das Schmerzmittel Ibuprofen.
  • Bei einer Ozondosis von 0,7-0,9 gO3/gDOC (ca. 3-5 mgO3/l) wurden die Mikroverunreinigungen optimal entfernt.
  • Generell sinken durch die Ozonung die Anzahl der messbaren Substanzen sowie die gemessenen Konzentrationen verschiedener Stoffgruppen markant.
  • Die im Ablauf der ARA gemessenen Konzentrationen unterschreiten die vom Ökotoxzentrum vorgeschlagenen ökotoxikologischen Qualitätsziele. Im Allgemeinen verringern sich die spezifischen Effekte, wie z. B. die östrogene und die androgene Wirkung.
  • Ausserdem entfernt die Ozonung weitgehend die pathogenen Keime und Viren aus dem Abwasser.
xeiro ag