Energie

Eine Ozonung benötigt zusätzlichen Strom, insbesondere für den Ozongenerator und die Sauerstoffproduktion. Ein Ozongenerator hat eine hohe Anschlussleistung, wodurch allenfalls die Energieversorgung angepasst werden muss.

Der Energieverbrauch hängt von den lokalen Verhältnissen (notwendige Dosierung) und den Betriebsbedingungen ab. Eine Ozonung erhöht den Energieverbrauch um 0.03-0.1 kWh/m3 und ist vor allem abhängig vom DOC im Ablauf. Andere Faktoren, die den Energieverbrauch erhöhen können, sind ein zusätzliches Hebewerk oder eine nachgeschaltete Stufe (Filtration, Biofilter).

Kosten

Die Kosten einer Ozonung hängen von der Dimensionierungsgrösse, vorhandenen Infrastruktur sowie der Abwasserzusammensetzung ab. Für das Verfahren mit Sandfilter ist eine erste Kostenschätzung aus dem Jahr 2008 verfügbar. Diese Kostenberechnung wurde 2012 aktualisiert (Link zu Kostenstudien)

Betrieb

Eine Ozonung beeinflusst den übrigen Betrieb einer ARA nur gering. Zusätzliche Aufwendungen ergeben sich für die Energieversorgung (Anschlussleistung, Stromverbrauch), das Personal (Ausbildung, Wartung, Überwachung) und damit die Kosten (Investition, Betrieb).

Die Ozonungsanlagen in Regensdorf und in Lausanne konnten nach anfänglichen Schwierigkeiten relativ stabil betrieben werden. Beide Anlagen liefen während rund 95% der Zeit. Betriebsunterbrüche gab es wegen Umbauten, Optimierungen, sowie vereinzelt wegen Sicherheitsabschaltungen (Ozon detektiert) oder technischen Störungen (Pumpenausfälle, Elektronik etc.)

xeiro ag