Betrieb

Bisher gibt es keine Erfahrungen mit AOP in der kommunalen Abwasserbehandlung, weshalb hier keine Angaben gemacht werden können.

Energie

Der Energieverbrauch von reinen AOP-Prozessen ist tendenziell höher als beispielsweise für die Ozonung, hängt aber vom gewählten Verfahren ab. Beispielsweise wurde für die Trinkwasserbehandlung abgeschätzt, dass der UV-H2O2-Prozess etwa zehnmal mehr Energie benötigt als die Kombination O3-H2O2. Letzteres Verfahren kombiniert die Vorteile der Ozonung (spezifische Oxidation) mit denjenigen der AOP (unspezifische Oxidation), benötigt aber mehr Ozon, und es liegen noch kaum Erfahrungen für kommunales Abwasser vor.

 

Kosten

Für die Kostenermittlung von AOP in der Abwasserreinigung stehen nicht genügend Daten zur Verfügung, da mit AOP meist (Ab-)Wasser mit spezifischen Verunreinigungen behandelt werden. Die Kosten sind daher oft nicht vergleichbar und auch nicht übertragbar auf kommunales Abwasser. Es ist aber davon auszugehen, dass das UV-H2O2-Verfahren um einen Faktor 3 oder mehr teurer und/oder energieaufwändiger ist als die Ozonung. Dies gilt auch für andere AOP-Verfahren.

 

 

xeiro ag